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Institut für historische und zeitgenössische Mozart- Opern Interpretation

 

 



  • Zielsetzung:

Theoretische Aufbereitung/Dokumentation musikalischer und szenischer Aufführungsstile/Interpretationsansätze von Mozartopern sowie deren praktische Vermittlung und Umsetzung.

Permanente praktische Beschäftigung mit Mozarts Opernwerk innerhalb der Abteilung für Musiktheater (organisatorische- personelle-räumliche Infrastruktur) Musikalische und szenische Einstudierung von Szenen und ganzen Werken; jährliche öffentliche Aufführungen

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  • Teilnehmer:

Ordentliche Studierende der Abteilung für Musiktheater (master studies), postgraduierte Studierende (postgraduate studies), Doktoratsstudenten 

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  • Fachspezifische Gastkurse wichtiger Interpreten der zeitigenössischen Opernbühne:

Dirigenten, Regisseure, Sänger/innen, Szenographen, Dramaturgen sowie Musik/Theaterhistoriker

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  • Kooperation:

  • Intern (Universität Mozarteum)

Abteilung für Musikwissenschaft
Abteilungen und Klassen für Bühnenbild, Dirigieren, Orchester, Chor, Instrumentalklassen (Streicher, Bläser), Altemusik

  • Extern

Internationale Stiftung Mozarteum (Bibliothek, Audiothek, Videothek)
Salzburger Festspiele (Gastkurse Festspielkünstler, Hospitanz für
Studierende angedacht)
Bayrische Staatsoper München (Gastkurse, Hospitanz für Studierende angedacht)
Institut für Musikwissenschaft Paris- Lodron Universität Salzburg
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien (Bibliothek, Bildarchiv)
Institut für Musiktheater Thurnau (Archiv)


Das MOI hat sich zur Aufgabe gesetzt, in vielfältiger Weise im Kulturgeschehen Salzburgs und darüber hinaus präsent zu sein, nicht ausschließlich und nicht nur durch die aufwendigen und kostenintensiven Gesamtpräsentationen von Mozart- Opern, sondern ebenso in "Kleinformen". MOI versteht sich als Dienstleistungseinrichtung für alle, die sich intensiv aktiv mit Mozart- Opern Interpretation auseinander setzen wollen.

Die europäische Komponente ist allein schon durch den Gegenstand "Mozart- Opern" inhaltlich gegeben, wird durch angestrebte Kooperationen mit den europäischen Mozart- Städten realisiert und durch die angestrebte Einbeziehung des künstlerischen und wissenschaftlichen Potentials der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste vertieft: Plattform für fächerübergreifenden künstlerischen Austausch, sinnstiftende Verknüpfung von Wissensressourcen, Diskussion über den Stand der Mozart- Interpretation. Dieser Ansatz reicht über den künstlerisch - darstellerischen Aspekt hinaus und ist zusammen mit den oben erwähnten Institutionen in den Folgejahren auf- und auszubauen.

Entscheidend für den Erfolg des MOI wird der Aufbau eines Orchesters sein, das aus der barocken und vorklassischen Tradition einen spezifischen Orchesterklang, besonders für frühe Mozart- Opern, entwickeln soll.

Die Aufführung von "Schuldigkeit des Ersten Gebots" und "Apollo und Hyacinthus" bei den Salzburger Festspielen 2006 hat in diesem Sinne internationale Resonanz gefunden.  Ebenso liefen unter dem Namen des Mozart - Opern Instituts eine Tournee mit "Cosí fan tutte", die Feier des Vorabends der Uraufführung von "Le nozze di Figaro", also: Figaros Polterabend - und eine Reihe von Konzerten und Kursen, die historische Wurzeln der Mozart- Interpretation heutigen Ansätzen gegenüberstellt. Eine Vortragsreihe "Von A wie Apollo bis Z wie Zauberflöte" führt im Studienjahr 2006/07 mit hochkarätigen Vortragenden aus den verschiedensten Bereichen der Operndarstellung in die vitale gegenwartsbezogene Beschäftigung mit Mozarts Opern ein und wird mit namhaften Vortragenden 2007/08 fortgesetzt.



Die Europäische Akademie für Wissenschaften und Künste hat das Mozart- Opern Institut als achtes Institut europaweit unter ihre besondere Patronanz gestellt. MOI wird tatkräftig von Serviceclubs (Lions Salzburg) und Banken unterstützt.

Dr. Josef Wallnig
Leiter der Abteilung für Musiktheater
Leiter des Mozart- Opern Instituts an der Universität Mozarteum Salzburg
Mai 2007

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(c) Mozart Opern Institut
2007-2010