Mozart als Schirmherr der menschlichen Stimme Dr. Josef Schlömicher – Thier Der Kongress" Die Mozartstimme 2006 " Rückblick und Evidenz Die Aufgaben eines Stimmarztes im Musikbetrieb Abstract: Von einer/m professionellen Sängerin/Sänger wird ein besonderes Anforderungsprofil erwartet und abverlangt, wenn sie/er als freischaffende/r Künstlerin/Künstler einen dichten Terminkalender von Auftritten in Opernhäusern, Konzertsälen und auf Musikfestivals rund um die Welt einzuhalten hat. Dabei kann er die engen Zeitspannen zwischen Proben hier und Konzert dort häufig nur mit dem Flugzeug überbrücken.
Dies erfordert stabile psychoemotionale und physische (körperliche)
Konstitution.Auch die Ausbildungsprogramm an den Hochschulen zielt
darauf ab, den Studenten auf die beruflichen Aufgaben vorzubereiten
Hier hat der Stimmarzt eine wichtige Aufgabe. Muss er doch seinen
Vermittlerfunktion zwischen Künstler/Festspielleitung und
Student/Lehrer wahrnehmen und - was besonders wichtig ist- den kranken
Künstler unterstützen und vor weiteren Schaden bewahren.
Der Stimmarzt muss über die möglichen Ursachen, die zur Stimmgefährdung
und zur Beeinträchtigung der sängerischen Berufsausbildung führen
können, Bescheid wissen. Er muss die hohen Anforderungen an den Sänger
bezüglich körperlicher und seelischer Belastung bezüglich seiner
künstlerisch-beruflichen Sensibilität und seiner hohen Individualität
und Empathie für das größtmögliche Ausdrucksvermögen und die
sängerische Interpretation kennen.
Bei diesem Vortrag sollen folgende Inhalte vermittelt werden:
1. Bericht über die Zielsetzungen der internationalen Stimmsymposien in
Salzburg, insbesonders über das Symposium „ Die Mozartstimme 2006“ und
die Austellung „ Wunder der Singstimme“ im Haus der Natur.
2. Die Aufgaben eines Stimmarztes als unabhängiger Berater und
Vermittler im Spannungsfeld der zwischen Studenten und Künstler in
der Ausbildungssituation und Theaterbetrieb
Dr.Josef Schlömicher – Thier
Arzt der Salzburger Festspiele
Austrian Voice Institute
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