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Josef Wallnig
"MIT ACCURATESSE IM GUSTO”1

Mozarts Konzertarie „Non so d'onde viene” KV- 294 als Quelle zeitgenössischer Verzierungskunst
Ursprünglich hatte Mozart die Arie Non so d'onde viene dem Tenor Anton Raaff „zugedacht”, aber schon während der Komposition beschloss er, sie „accurat für die weberin (zu) machen” "indemm sie ganz für sie geschrieben und ihr past, wie ein kleid auf den leib" Verwandte Quelle: Johann Christian Bach: Non so d'onde viene
Eines
der zahlreichen, positiv weiterwirkenden Ergebnisse des Mozartjahres
ist das „Mozart Opern Institut” (MOI) der Musikuniversität Mozarteum
(Ltg: Josef Wallnig). Dem Ziel der modellhaften Erarbeitung der Opern
Mozarts und seiner Zeitgenossen in fächerübergreifender Form
(Orchester, Bühnenbild, Gesang, Szene) verpflichtet, hatte es schon im
Reigen von „Mozart 22” im letzten Festspielsommer mit den Jugendopern Apollo und Hyacinth und Die Schuldigkeit des Ersten Gebots
bemerkenswert mitgewirkt. Inzwischen international profiliert und von
der Europäischen Akademie der Wissenschaft und Kunst unter Patronanz
gestellt, sind auch Tourneen schon durchgeführt und weitere —
insbesondere zu historischen Aufführungsorten — geplant. Dem
Ausbildungskonzept gemäß, das einem speziellen Streicherklang (Hiro
Kurosaki u.a.) ebenso gilt wie umfassenden Interpretationskenntnissen
für SängerInnen (Verzierungen, Continuo, Rezitativ, einschließlich
Gestik und Szene: Margit Legler / Reinhold Kubik u.a.), wird im
folgenden ein markantes Beispiel Mozart'scher Interpretationskunst
ausgeführt. „Non so d'onde viene”
„Ich weiß nicht, woher jenes Gefühl kommt, jene unbekannte Regung, die
in meiner Brust entsteht, jener Kälteschauer, der durch meine Adern
läuft.2 -Eine
Reflexion über Liebesgefühle? Nicht unähnlich dem gesungenen
Psychogramm des pubertierenden Cherubino — Feuer und Eis, die in der
Brust ringen — Reflexionen eines Mannes einer Frau gegenüber, oder
umgekehrt?
Ursprünglich war dieser Text Pietro Metastasios (Olympiade,
III, 6) für einen König geschrieben: König Clistene ist einem Attentat
auf seine Person entgangen; als Täter wird ihm Licida vorgeführt, von
dem der König nicht weiß, dass es sein Sohn ist. Unerklärliche
Gemütsbewegungen bemächtigen sich des Königs, und er erklärt sich dem
Vertrauten Alcandro: „Alcandro, lo confesso, stupisco di me stesso”
(Ich gesteh's, Alcandro, ich staune über mich selbst). Also doch:
Reflexionen über Liebe, über Vater-Sohnes-Liebe!
Mit dem Austausch eines einzigen Buchstabens jedoch
— aus dem männlichen staunenden „selbst” („stesso”) wird ein weibliches
— wird dieser Text zu einer Liebeserklärung, die Wolfgang Amadeus
Mozart 1778 seiner angebeteten Aloisia in den Mund legt: „stupisco di
me stessa” — Staunen, das den zweiundzwanzigjährigen Maestro der etwa
sechs Jahre jüngeren Aloisia gegenüber erfasst, ein Musik gewordenes
Dokument von Gefühlen, das jedoch darüber hinaus eine Quelle
vielschichtigster Informationen über Mozarts Schaffensprozess, sein
Verhältnis zum Umgang mit der geschriebenen Kompositionsvorlage und der
Schulung von Stimmen ist.
Der Briefverkehr zwischen Wolfgang und dem
Vater in Salzburg lässt die Beziehung zwischen Wolfgang und Aloisia
plastisch erstehen. Sie ist hinlänglich bekannt, endete schlussendlich
mit Leopolds Donnerwort „Fort mit Dir nach Paris” und soll daher nur
kurz gestreift werden.
Wolfgang lernte Aloisia Weber (Zell /Wiesental zw.
1759 / 1761—1839 Salzburg) im Herbst 1777 in Mannheim als bereits gut
ausgebildete Sängerin kennen. Er musizierte mit ihr, unterrichtete sie
etwa vier Monate hindurch — verliebte sich in sie. Gemeinsame
Italien-Pläne wurden durch das Veto Leopold Mozarts verhindert. Noch
vor seiner Abreise nach Paris komponierte Wolfgang für sie Rezitativ
und Arie Alcandro lo confesso, Non so d'onde viene
KV 294, datiert mit 24. Februar 1778. Im September 1778 ging Aloisia
als Hofsängerin an den Münchner Hof, und wurde damit die
Hauptverdienerin der sechsköpfigen Familie. Als Mozart auf der
Rückreise von Paris im Dezember 1778 in München die Verbindung
wiederaufnehmen wollte, wies sie ihn zurück: Sie heiratete 1780 den
Wiener Hofschauspieler Joseph Lange. Durch die Verehelichung Wolfgangs
mit ihrer Schwester Constanze wurde Aloisia letztendlich die Schwägerin
Mozarts, für die er die Rollen der Madame Herz(!) im Schauspieldirektor und der Konstanze in der Entführung aus dem Serail schrieb.
Ursprünglich hatte Mozart die Arie Non so d'onde viene dem Tenor Anton Raaff
„zugedacht”, aber schon während der Komposition beschloss er, sie „accurat für die weberin (zu) machen”3 , „indemm sie
ganz für sie geschrieben und ihr past, wie ein kleid auf den leib-„.4
Der Ausgangspunkt war allerdings die Vertonung des Metastasio-Textes durch Johann Christian Bach 5
: „ich hab auch zu einer übung, die aria, non sò d'onde viene etc: die
so schön vom Bach componirt ist, gemacht, aus der ursach, weil ich die
vom Bach so gut kenne, weil sie mir so gefällt, und immer in ohren ist;
denn ich hab versuchen wollen, ob ich nicht ungeacht diesen allen im
stande bin, eine Aria zu machen, die derselben von Bach gar nicht
gleicht? — sie sieht ihr auch gar nicht, gar nicht gleich."6
Mozarts Vertrauen in die interpretatorische Freiheit ...
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Aloisia Weber:mit knapp 18 schon gut
ausgebildete Sängerin |
Wie Mozart nun diese Arie Aloisia ans Herz legt, schildert er ebenfalls in
jenem zitierten Brief: ein Beispiel feinfühlender Pädagogik und
Rücksichtnahme auf die eingeforderte interpretatorische Freiheit dem
Notentext gegenüber: „als ich sie (die Arie, Anm.) fertig hatte, so
sagte ich zur Mad.selle weber; lernen sie die aria von sich selbst;
singen sie sie nach ihrem gusto; dann lassen sie mir sie hören, und ich
will ihnen hernach aufrichtig sagen, was mir gefällt, und was mit nicht
gefällt. nach 2 tägen kamm ich hin, und da sang sie mirs, und
accompagnirte sich selbst, da habe ich aber gestehen müssen, daß sies
accurat so gesungen hat, wie ich es gewunschen habe, und wie ich es ihr
lernnen hab wollen, das ist nun ihre beste aria die sie hat; mit dieser
mach sie sich gewis überall Ehre, wo sie hinkommt."7 Wolfgang hatte es also anscheinend
unterlassen, Aloisia die neue Arie selbst vorzuspielen, ihr einen
Eindruck seiner Auffassung, seiner darin ausgedrückten Gefühle zu
vermitteln. Es mag wohl Überwindung gekostet haben, diese Musik
gewordenen Liebeserklärung nicht selbst vorzutragen. Er vertraute
jedoch auf Aloisias Fähigkeit, das rechte Tempo und vor allem die
rechte Form der Ausführung selbst und ohne seine Anleitung zu finden.
Er trat dabei als „formender” Pädagoge hinter der Entwicklung von
künstlerischer Eigenständigkeit und subjektiver interpretatorischer
Stellungnahme zurück. Erst nachher wolle er Kritik üben, meint er – und
wahrscheinlich in mehrfacher Weise verzaubert, wird die Kritik zur
Lobeshymne auf Aloisia, wohl auch aus strategischen Gründen dem Vater
gegenüber. Auch der Hinweis, dass sich Aloisia selbst am Klavier
begleitete, sollte ihr einen weiteren Pluspunkt beim kritischen Vater
einbringen (ein Pluspunkt, den man heute wohl an die wenigsten
Sängerinnen und Sänger vergeben könnte).
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„Non so d'ondo viene”: ein seltenes Beispiel von Mozarts eigenhändig
notierter Verzierungskunst
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Immerhin hatte Wolfgang als
kenntnisreicher „Gesangslehrer” Aloisia vertiefend in die Welt vokaler
Interpretationskunst eingeführt. Er gab ihr vier Arien aus Il Re
Pastore (KV 208) zu singen, und ebenso jene der Giunia „mit den
entsetzlichen Passagen" 8 , aus Lucio Silla (KV 135) ( Ah se il crudel periglio), und das für Josefine
Duschek komponierte Rezitativ und die Arie Ah, lo provedi, Ah, t'invola agl'occhi miei (KV 272). Für die Erweiterung des Repertoires erbat Wolfgang
„zum exercitum für die weberin9
“ umfassendes Material auch vom Vater aus Salzburg: Kompositionen von
Ferdinando Bertoni, Quirino Gasparini, André-Ernest-Modeste Grétry und
Carlo Monza. Im Vordergrund stand wohl auch die
Schulung des „Gustos”, jener höchst-persönlichen und
höchstkünstlerischen Entscheidung, die eigenen stimmlichen Qualitäten
in Form adäquater Verzierungstechniken zur Verstärkung des in der
Komposition vorgegebenen Affekts hinzuzufügen. Dass aber auch das
portamento, oft stilistisch bei der Interpretation klassischer
Vokalmusik als verpönt angesehen, gerade in dieser Arie (und natürlich
nicht nur in dieser) seinen Platz haben sollte, spricht Mozart in Bezug
auf Aloisia in einen Brief an den Vater aus: „ein Mann wie sie, der
versteht was mit portamento singen heist, würde gewis ein sattsames
vergnügen daran finden. 10
" Mit der hohen Einschätzung eines guten Trillers, eines perfekten
portamentos, cantabile-Singens, der dynamischen Spannbreite („piano und
forte"), der messa di voce, der passenden Passaggien und dem geschulten
„Gusto”, dem „angenehmen Vortrag”, war Mozart nicht alleine: Diese
Parameter findet man wiederholt in der Beschreibung von Sängerinnen und
Sängern des 18. Jahrhunderts.
Von
Mozart als „Lehrbeispiel” für Aloisia: eine von ihm subtil verzierte Arie von Joh. Chr.
Bach | ... und seine eigenen Beispiele „ausgesetzten Gustos”
Mozart war
feinfühliger Musiker,
nicht „formender”
Pädagoge.
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Für die Schulung des „Gustos” von Aloisia hatte Mozart den Vater
gebeten, ihm seine in Salzburg entstandene Bearbeitung der Arie Cara, la dolce fiamma aus Adriana in Siria
von Johann Christian Bach zu senden. Er hatte die vokale Linie sowohl
im A-Teil wie auch im Reprisenteil in Form des „ausgesezten gusto”
reich ornamentiert (s. NB oben). 11
Diese vokale Version liegt allerdings nicht in Mozarts eigener, sondern
in Schwester Nannerls Handschrift vor. Stand natürlich das
improvisatorische Moment bei allen Verzierungspraktiken im Vordergrund,
so geben eben gerade jene Beispiele des „ausgesetzten Gustos”, der
notierten Version eines Interpreten oder, in unserem Fall, eines
anderen Komponisten Aufschluss über die zeitgenössische
Aufführungspraxis.12
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Kehren wir zu Non
so d'onde viene
zurück, so finden wir neben dem Autograph (Hannover, Kestner-Museum)
zwei weitere kostbare Ergänzungen: Mozart hatte, vielleicht noch
Aloisias „Gusto” im Ohr, eine wunderbare eigene verzierte Version der
Vokallinie zu Papier gebracht – im Gegensatz zu den anderen
Verzierungsbeispielen sind diese „vokalen Anreicherungen” in seiner
eigenen Handschrift überliefert (s.S. 31). Ein Blatt im Stadtarchiv
Braunschweig zeigt die verzierte Fassung des ersten Teils, die
Musikwissenschaft datiert dieses Blatt in die Entstehungszeit der Arie.
Ein zweites Blatt, im Besitz der Bibliothèque nationale in Paris, mag
sich auf eine spätere Aufführung der Arie in Wien beziehen, in der
Aloisia 1783, inzwischen verehelichte Lange, sang und auf die sich
Mozart bezogen haben mag, als er dem Vater angekündigte, er werde ihm
„die varierte Singstimme der Arie non sò d'onde viene Etc: schicken".13 Diese
Version enthält die Verzierung der Arien-Reprise, allerdings mit
Umstellungen einzelner Abschnitte. Die Neue Mozart-Ausgabe druckt im
zweiten Band „Arien” die verzierte Gesangslinie entsprechend dem
Braunschweiger Manuskript über der unverzierten ab, während man sich im
Anhang jener Version der Reprise bedient, die sich aus dem Pariser
Manuskript erschließen lässt. Beide Versionen sollten Pflichtstudium
für alle Sängerinnen und Sänger der Vokalmusik des späten 18.
Jahrhunderts (nicht nur Mozarts) sein! Die Faszination liegt nun in
der Art und Weise, wie Mozart höchst subtil die Vokallinie verändert.
Er verwendet dabei die herkömmlichen Mittel vom barocken cercar la nota
hin bis zu Appoggiaturen, Rhythmisierungen, Mordente und chromatischer
Anreicherung. Erstaunlich ist allerdings „Dekolorierung”, indem im Takt
17 punktierter Rhythmus in gleiche Notenwerte aufgelöst wird. Die
konsequente Anwendung von Appoggiaturen an den Phrasenenden zusammen
mit Verkürzung der Rhythmen (aus  werden 
z.B. T. 20, 22, 24 etc.) verstärkt den vitalen Ausdruck der verzierten
Version. Ein weiteres, außerordentlich wirksames Mittel vokaler
Aktivierung wendet Mozart durch Änderung der Dynamik an: Die zwölf  des Taktes 58 werden mit vier sfz (sforzato) und einem subito
piano auf dem neunten  zu einer aufregend gestalteten
aufsteigenden Linie! Ähnlich verfährt Mozart in den Takten 68 f., indem
er statt durchgehender Dynamik die  -Vierergruppen mit
plastischem Wechsel zwischen forte und piano versieht. Das Studium
dieser Quellen führt in die im 18. Jahrhundert so lebendige Tradition
des Umgangs mit der komponierten Vorlage. Es wäre fatal zu glauben, an
diesem einen „exemplum” ablesen zu können, dass Mozart seine gesamte
Vokalmusik in dieser Weise verziert haben wollte. Spärliche Beispiele
aus seinem Spätwerk14 lassen auf die Möglichkeit der Verzierung von
Reprisen schließen: Sind sie die notierten Ausnahmen oder Anregung und
Aufforderung, es auch an anderem Ort zu tun? Zweifellos wird die
Anwendung vokaler Verzierungspraktiken dort stilistisch abgesichert
sein, wo der barocke Duktus der Komposition besonders im Frühwerk
Mozarts es geradezu impliziert und fordert. Voraussetzung allerdings
dafür ist die eingehende Beschäftigung mit den Beispielen überlieferter
Aufführungspraxis, um dann nach bestem künstlerischen Wissen und
Gewissen und nach dem geschulten eigenen „Gusto” zu entscheiden, wie
weit die eigenständige Veränderung Mozart'scher Vorlagen von ihm wohl
gewünscht, toleriert oder als sinnentstellend verworfen hätte werden
können. ANMERKUNGEN: - 1. Mozart, Briefe und Aufzeichnungen,
Gesamtausgabe, Hg. Int. Stiftung Mozarteum Salzburg, gesammelt (erläutert) von Wilhelm A. Bauer /
Otto Erich Deutsch, vier Textbände, Kassel 1962/63; Mozart an seinen Vater vom
24..3.1778 aus Mannheim, Bd. 2 Nr. 439, S. 326 f.
- 2. Wolfgang Amadeus Mozart, Arien, Szenen, Ensembles, wortgetreue Übersetzungen von Stefan Kunze, Kassel 1977,
S. 49.
- 3.
Mozart, Briefe, Mozart an seinen Vater vom 28. Februar 1778 aus
Mannheim, Bd. 2 Nr. 431, S. 303 f.
- 4. Mozart,
Briefe, Mozart an seinen Vater vom 3. Dezember 1778 aus Mannheim,
Bd. 2 Nr. 383, S. 160 f.
- 5. Vgl Stefan Kunze, Die
Vertonung der Arie „Non so d'onde
viene” von J. Chr. Bach und W. A. Mozart,
in: Analecta Musicologica. Studien zur italienisch-deutschen Musikgeschichte 2, Köln /Graz, 1965, S.
85-111.
- 6. siehe Anm. 4.
- 7. siehe Anm. 4.
- 8. Mozart, Briefe, Anna Maria Mozart an ihren
Mann, Nachwort Mozarts vom 17. Jänner 1778 aus Mannheim, Bd. 2 Nr. 405, S. 226 f.
- 9. Mozart, Briefe, Anna Maria Mozart an ihren Mann, Nachschrift Mozarts an seinen Vater vom 14.
Februar 1778 aus Mannheim, Bd. 2 Nr. 423, S. 280 f.
- 10. Mozart, Briefe, Mozart an seinen Vater vom 7.3.1778 aus Mannheim, Bd. 2 Nr. 435, S. 318 f.
- 11.
siehe Anm. 8.
- 12. Ebenso ist in der
Handschrift Nannerls eine verzierte Version der Arie des Cecilio Ah se a morir aus Lucio Silla KV 135 überliefert. Was die
Ausführung von Kadenzen betrifft, sind Mozarts Originalbeiträge im instrumentalen Bereich unvergleichbar
häufiger als im vokalen, sieht man von 19 Kadenzen für drei Arien Johann Christian Bachs (KV 293e) und
Fermatenauszierungen (Eingängen) in Amintas Arie L'amerò aus Il Re pastore
ab.13
Mozart, Briefe, Mozart
an seinen Vater vom 12. April 1783 aus Wien, Bd. 3 Nr. 739, S. 264 f.14 Vgl. die Reprisen der Arie der Zerlina
Batti, batti aus Don Giovanni und des Duetts
Pamina / Papageno Bei Männern, welche Liebe fühlen aus der Zauberflöte.
Quelle der Webbearbeitung:
Österreichische MUSIKZEITschrift ÖMZ 3-4/2007 |